Beispiele für Bodenaufbauten



 

 

Ganz grundsätzlich gilt: Abstand zwischen Holz und Boden.

Je höher, desto besser. Höhe = Trockenheit.

Hier zeigen wir Ihnen zwei Beispiele:

Spritzschutz aus Beton.

Der Abstand zwischen Erde und Holz muss mindestens 15 cm sein. In diesem Fall ein 15 cm hoher Betonsockel.

Spritzschutz aus Beton und Ringbalken.

Der Abstand zwischen Erde und Holz muss mindestens 15 cm sein. In diesem Fall 9 cm Ringbalken und 6 cm Beton

Es gibt 3 Möglichkeiten für einen Bodenaufbau im Stall

Betonsohle und Betonsockel

Wird so gerne von den  Bauämtern gefordert (Betonplatte aus säurebeständigem Beton). Der Hintergrund ist,  dass das Erdreich unter dem Stallgebäude nicht durch Urin verunreinigt  werden soll.

Die Verwendung von Gummimatten ist nicht zu empfehlen, da Urinreste zwischen Beton und Gummimatten dauerhaft für einen unangenehmen Geruch im Stall sorgen.

Es kann folglich nur mit Einstreu gearbeitet werden, da Beton ein kaltes Material ist, welches dem Körper Wärme entzieht und insofern keinen Liegekomfort bietet

 

 

 

Betonsohle und Kunststoffringbalken

Die Herstellung eines Betonsockels ist relativ kostenintensiv.
Als Alternative bieten wir Ihnen bei dieser Variante die Verwendung eines Kunststoffringbalkens.

Bodenaufbau ohne Beton
Das ist die Variante die Ihre Pferde lieben werden, das Bauamt hingegen nicht. Die Verwendung von Gummimatten funktioniert hierbei vollkommen problemlos. Es bleibt kein Urin zwischen Gummi und Beton und folglich gibt es keine unangenehmen Gerüche.
Darüber hinaus erspart Ihnen diese Variante jegliches Einstreuen. Die Gummimatten sind warm und weich genug, um Ihren Pferden auch in der Winterzeit einen komfortablen Liegeplatz zu bieten.
Ideal in Verbindung mit einem anschließenden Sandpaddock in der Offenstallhaltung.